Schefflenz. Auf dem Wochenmarkt in Mosbach fiel Mitgliedern der CDU der Stand des Heimentaler Biohofs auf. Auf Einladung der MIT-Kreisvorsitzenden Ariane Spitzer überzeugten sich Mitglieder der Mittelstandsvereinigung der CDU des Neckar-Odenwald-Kreises (MIT) und Mitglieder der Mosbacher CDU vor Ort von der Erzeugung regionaler Fleisch- und Wurstwaren. Denn, so die Vorsitzende, auch ein Landwirtschaftsbetrieb ist ein mittelständisches Unternehmen.

Auf dem Biohof leben rund 700 Schweine, „60 Mamas, 2 Eber und viele Kinder“, so Simon Kunzmann, Landwirtschaftsmeister und Inhaber des Heimentaler Biohofs in Schefflenz. Gefüttert werden die Tiere mit frischem Klee und Schrot aus biologisch angebautem Getreide. Spritzmittel oder chemische Behandlung sind für Kunzmann tabu. Gedüngt wird nur mit betriebseigenem organischem Dünger. Für die weitgehend automatische Fütterung werden täglich rund zwei Tonnen Futtergetreide benötigt. Auch werden die Tiere regelmäßig ausreichend mit frischem Trinkwasser versorgt. Die Tiere leben auf Stroh, sie haben einen Stall, einen überdachten und einen völlig offenen Auslauf, wo sie sich der Witterung aussetzen können. „Die Tiere fühlen sich da sauwohl“, meinte einer der Besucher.

Nach einem Rundgang durch den Betrieb genossen die Besucher ein kühles Getränk und frische Wurstwaren. Auch bei der Fleisch- und Wurstherstellung setzt der Biobauer auf Nachhaltigkeit und verzichtet auf verschiedene Zusätze wie etwa Pökelsalz. Seine Waren, die von Bioland zertifiziert sind, verkauft er auf Wochenmärkten und auf seinem Biohof.

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