Mosbach. (bx) Auf Einladung der Kreisvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion und Mosbachs CDU-Ortsvorsitzende, Ariane Spitzer, war Nina Warken zu einem Treffen in „Geistmann’s Genuss Lounge“ nach Mosbach gekommen.


Von links: Jubilar Michael Kretz, OB Michael Jann, MdB Nina Warken, Dr. Mark Fraschka, Ariane Spitzer, Boris Gassert.
Foto: Bernd Kühnle

Über 30 Mitglieder und Freunde der Christdemokraten, unter ihnen auch Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann, Kreisrat Dr. Alexander Ganter und Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, Dr. Mark Fraschka, nahmen die Gelegenheit wahr, sich direkt mit der Kandidatin des Wahlkreises Odenwald-Tauber über die neuesten Entwicklungen des Wahlkampfes auszutauschen.

Nachdem Warken auch die Leistungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewürdigt hatte, stellte sie die Eckpunkte künftiger Politik ihrer Partei vor: So sei es wichtig, besonders für familiengeführte Betriebe Planungssicherheit dadurch zu erlangen, dass Verordnungen und Erlasse längere Bestandszeiten hätten. Gerade im Bereich des Umweltschutzes seien oft hohe Investitionen notwendig, welche die Betriebe auch gerne vornähmen. Allerdings dürften diese nicht in kurzer Zeit wieder neuen Verordnungen zum Opfer fallen und sich somit als teure Fehlinvestitionen erweisen. Vielmehr müsse ein Bürokratieabbau mit Steuererleichterungen erfolgen und Genehmigungsprozesse seien zwingend zu verschlanken. Dies münde, im Gegensatz zu den von „diversen Parteien eröffneten Neiddebatte“, in eine Entlastung von Geringverdienern und käme letztendlich auch zahlreichen Familien zugute. Auch das Bauen will die Bundestagsabgeordnete für Familien wieder erschwinglich machen. Für die Arbeit der Polizei sagte Warken zu, erweiterte digitale Einsatzmöglichkeiten zu unterstützen, da hier oft „weltanschauliche Bremser“ kontraproduktiv agierten. Viele ihrer Forderungen stünden im Gegensatz zu denen konkurrierender Parteien, woraus sich die Situation ergäbe, dass „jede nicht für die CDU abgegebene Stimme eine Stimme für Rot-Rot-Grün“ sei.

Nach dem Versprechen, auch weiterhin den direkten Kontakt mit den Bürgern zu suchen, leitete Warken zu einer besonderen Ehrung über: Michael Kretz, das wahrscheinlich älteste Mitglied der CDU in weitem Umkreis, wird im September 99 Jahre alt und gehört der Partei bereits seit 65 Jahren an. Ariane Spitzer ging in einer sehr persönlich gehaltenen Laudatio auf das Lebenswerk des Jubilars ein, ehe sie ihm eine Urkunde und ein Präsent überreichte. Dieser bedankte sich für die Ehrung und betonte, sich auch weiterhin für die Belange der Partei einzusetzen.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Mark Fraschka wies auf Auswirkungen eventuell möglicher Wahlergebnisse hin und erklärte, dass nicht nur die Spitzenkandidaten, sondern vor allem die regional verbundenen Abgeordneten mit einer starken Stimme in Berlin ein eminent wichtiger Teil der Parteiarbeit seien.

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