Kreisvorstand beschließt DHBW-Resolution

Mosbach. (TN) „Die DHBW Mosbach ist ein Erfolgsmodell, dessen weitere Entwicklung momentan akut gefährdet ist. Was hier 1980 mit gerade einmal 18 Studierenden begonnen hat, ist mit inzwischen mehr als 3.600 Studierenden längst ein ganz zentraler Standortfaktor für den Neckar-Odenwald-Kreis und die Stadt Mosbach geworden“, so CDU-Kreisvorsitzender Markus Haas.

Die Landesregierung hat sich 1980 bei der Etablierung der damaligen Berufsakademien bewusst für Standorte im ländlichen Raum entschieden. Unter der grün-roten Landesregierung wurde dann im November 2013 die Umwandlung der früheren DHBW-Außenstelle Heilbronn in eine eigenständige Studienakademie beschlossen. Im Vorfeld der damaligen Entscheidung wurde hart um einen Kompromiss gerungen, sodass in der Errichtungsverordnung sich überschneidende Studienprofile ausgeschlossen wurden.

Trotzdem wird das, was damals aus gutem Grund so vereinbart worden ist, insbesondere aus der Region Heilbronn-Franken heraus immer wieder in Frage gestellt. Inzwischen geht es sogar ganz offen darum, die Konkurrenzschutzklausel in § 5 der Errichtungs-VO aufzuheben.

Das Land hat der Studienakademie Mosbach eine ungehinderte gute Zukunft versprochen. „Die Einhaltung dieses Versprechens fordern wir ein – nicht mehr, aber ganz sicher auch nicht weniger“, ist sich der Kreisvorstand einig und hat dementsprechend eine Resolution zur Zukunft der DHBW Mosbach einstimmig beschlossen.

Foto: Wikipedia

Zugeordnete Dokumente

Resolution zur Zukunft der DHBW

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