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Dank an Bürgerinnen und Bürger für große Unterstützung

Mosbach. Mit der jetzt erfolgten Einigung im „DHBW-Streit“ zwischen Mosbach und Heilbronn hat Mosbach, aber auch die CDU einen klaren Erfolg zu verzeichnen. „Die Konkurrenzschutzklausel bleibt, der Bestand der DHBW Mosbach ist fürs Erste gesichert“, freuen sich Kreisvorsitzender Markus Haas und Mosbachs Ortsvorsitzende Ariane Spitzer. „Die CDU Neckar-Odenwald bedankt sich bei allen Mitbürgern, die unsere „PRO DHBW-Kampagne“ unterstützt und eine Postkarte an Ministerin Bauer gesandt haben! Dies war ein unmissverständlicher Ruf nach Stuttgart und für die gemeinsame Sache äußerst hilfreich“, so die beiden CDU-Vorsitzenden.

Man werde als Union den geschlossenen Kompromiss auch weithin kritisch begleiten und die jetzt folgende Umsetzung genau beobachten. Erneuten Versuchen, dem ländlichen Raum zu schaden, werde man genauso entschlossen und engagiert entgegentreten. „Die Neckar-Odenwälder stehen zu Ihrer DHBW in Mosbach, das haben zahlreiche Resolutionen und über 6.000 Aktionskarten eindrucksvoll bewiesen“, zeigt sich Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff zufrieden. Daher bedauere er besonders, dass sich dem nicht alle Parteien und Fraktionen angeschlossen hätten.


10.11.2019:

Die CDU Neckar-Odenwald kämpft für den Erhalt des DHBW-Standortes Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis. Um unsere Position unmissverständlich klar zu machen und die Bürgerinnen und Bürger mit einzubinden haben wir die Unterstützerkampagne „PRO DHBW Mosbach!“ ins Leben gerufen.

Ziel ist es, bis Ende November so viele Postkarten wie möglich mit unserer Forderung an die zuständige Ministerin Bauer zu senden. Hierfür brauchen wir Ihre Unterstützung! Sie erhalten die Karten in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Mosbach, Zwingerstr. 12.

Alternativ senden Sie eine E-Mail mit der Forderung an das Ministerium über das Kontaktformular oder per E-Mail an: poststelle@mwk.bwl.de

Am Ende der Seite stehen die Aktions-Postkarte sowie die beschlossene Resolution des CDU-Kreisvorstands im PDF-Format zum Download bereit.

Hintergrund:
Gemeinsames Ziel ist es, die sogenannte Konkurrenzschutzklausel zu erhalten. Diese besagt in § 5 der Verordnung des Wissenschaftsministeriums zur Errichtung der Studienakademie Heilbronn, dass die Duale Hochschule sicherstellt, dass die künftige Studienakademie Heilbronn und die Studienakademie Mosbach jeweils eigene, sich nicht überschneidende Studienprofile anbieten und weiterentwickeln.

Für die DHBW Mosbach und ihre Außenstelle Bad Mergentheim ist diese Regelung schlicht und ergreifend eine Überlebensversicherung. Das hat die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) auch in der Folgezeit erfreulicherweise gleich mehrfach unmissverständlich anerkannt. Trotzdem wird das, was damals aus gutem Grund so vereinbart worden ist, immer wieder in Frage gestellt. Es geht jetzt ganz offen darum, die Konkurrenzschutzklausel in § 5 aufzuheben. Und Frau Ministerin Bauer vertritt inzwischen die Position, diesem Ansinnen nachzugeben.

Aus unserer Sicht steht deshalb hier die Glaubwürdigkeit der Ministerin, die im übrigen Aufsichtsratsvorsitzende der DHBW ist, insgesamt auf dem Prüfstand. Was vor gerade einmal fünf Jahren Geschäftsgrundlage einer hoch umstrittenen Entscheidung war, kann jetzt nicht einfach so zur Disposition gestellt werden. Das Land hat der Studienakademie Mosbach eine ungehinderte gute Zukunft versprochen. Die Einhaltung dieses Versprechens fordern wir jetzt öffentlich ein!

Postkarte „PRO DHBW Mosbach“ * Resolution zur Zukunft der DHBW

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